Welche Universitäten berücksichtigen Berufsausbildungen in Ihrem Auswahlverfahren?

In den letzten Jahren zeichnete sich ein deutlicher Trend bei den Universitäten ab, vermehrt alternative Kriterien in das Auswahlverfahren ihrer Studenten einzubeziehen. Neben dem Test für medizinische Studiengänge sind das vor allem Auswahlgespräche und Berufsausbildungen. Mittlerweile gibt es in Deutschland eine ganze Reihe von Universitäten, die eine solche Ausbildung honorieren. Dies macht insofern Sinn, als dass sehr viele dieser Absolventen bereits ihr fachspezifisches Interesse mehr als unter Beweis gestellt haben, Lebenserfahrung besitzen und thematisch gut vorbereitet sind. Infrage kommen sehr viele Berufe vom Krankenpfleger bis zum Logopäden, die jedoch nicht an jeder Universität gleichermaßen berücksichtigt werden.

Folgende Universitäten beziehen eine Berufsausbildung in ihre Auswahl in Form eines Notenbonus ein:

  • Freiburg: 0,5 auf die Abiturnote
  • Oldenburg: 0,5
  • Lübeck: 0,4
  • Mainz: 0,4
  • Marburg: 0,3
  • Saarland: 0,2
  • Regensburg: 0,1

Folgende Universitäten beziehen eine Berufsausbildung individuell in ihr AdH ein:

  • Ulm: 0,3 auf eine Berufsausbildung, 0,2 auf eine mindestens zweijährige Tätigkeit
  • Heidelberg/Mannheim: Berufsausbildungen fließen in eine Formel ein, siehe: Link
  • Gießen: hier gibt es eine spezielle 10%-Bewerber-Quote im AdH, die nur für Absolventen einer Berufsausbildung reserviert ist

Folgende Berufsausbildungen kommen infrage:

Altenpfleger, Anästhesietechnischer Assistent, Arzthelfer, Chirurgisch-technischer Assistent, Diätassistent, Ergotherapeut, Gesundheits- und Kinderkrankenpfleger, Gesundheits- und Krankenpfleger, Hebamme/Entbindungspfleger, Krankenschwester/-pfleger, Logopäde, Masseur sowie medizinischer Bademeister, Medizinischer Fachangestellter, Medizinisch-technischer Laborassistent, Medizinisch-technischer Radiologieassistent, Medizinisch-technischer Assistent für Funktionsdiagnostik, Notfallsanitäter, Operationstechnischer Assistent, Orthoptist, Pharmakant, Pharmazeutisch-technischer Assistent, Physiotherapeut, Podologe, Rettungsassistent, Veterinärmedizinisch-technischer Assistent, Zahnarzthelfer, zahnmedizinischer Fachangestellter.

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